Archiv für Juli 2010

Profil eines Reifens

Donnerstag, 29. Juli 2010

Die Sicherheit, besonders bei Nässe, Matsch und Schnee, hängt vom Profil des Reifens ab, insbesondere von der Profiltiefe. Pkw-Neureifen verfügen über ca. 9 mm Profiltiefe. Gesetzlich vorgeschrieben (§ 36 Straßenverkehrszulassung-Ordnung) ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Ob diese Minimalgröße erreicht ist, kann man an einem Abnutzungsindikator (Stege in den Profilrillen) ablesen. Wo diese Stege sich befinden, ist mit dem Kürzel “TWI” (Tread Ware Indikator) oder z.B. bei Michelin-Reifen mit dem Michelin-Männchen gekennzeichnet. Sind diese Stege deutlich sichtbar und auf einer Höhe mit dem Restprofil, ist das Mindestmaß von 1,6 mm erreicht.

Autofahrern, deren Reifen diese Profiltiefe nicht mehr aufweisen, drohen bei einer Polizeikontrolle ein Bußgeld von 50,- € (dem Fahrzeughalter gar 75,- €) sowie jeweils drei Punkte ins Flensburg. Zu den genannten Bußgeldern kommt noch eine Bearbeitungs- und Zustellgebühr von wenigstens 25,- €.

Doch darauf sollten es Autofahrer nicht ankommen lassen. Experten empfehlen:

- Austausch von Pkw-Sommerreifen bei einer Restprofiltiefe von 2mm
- Breitreifen sollten 3mm nicht unterschreiten
- Winterreifen verlieren ihre Wirkung bereits bei einem Restprofil von 4mm
- Ein Autofahrer, der seine Reifen bis zur zugelassenen Verschleißgrenze abfährt, handelt zwar nicht gesetzeswidrig, riskiert aber seinen Versicherungsschutz. In einem solchen Fall, so befand das Landgericht Itzehoe, gilt ein Unfall auf regennasser Fahrbahn als “grob fahrlässig herbeigeführt”.

Breitreifen

Montag, 26. Juli 2010

Breitere Reifen – stärkere Bremsanlage! Moderne Autos sind leichter und schneller als frühere Automobil-Generationen. Damit einher geht der Trend zu breiteren Reifen, das heißt, die Höhe der Reifenflanken nimmt im Verhältnis zur Breite der Lauffläche ab. Breitreifen (obere Hälfte des Schaubildes) erlauben u. a. auf trockener Straße eine bessere Kraftübertragung, größere Lenkgenauigkeit sowie bessere Querstabilität. Die gleichzeitige Vergrößerung des Felgendurchmessers gestattet zudem stärkere und damit wirkungsvollere Radbremssysteme. Innovationen in der Profilgestaltung ermöglichen, dass das Fahrverhalten auf nasser Straße genau so gut ausfällt, wie bei den schmalen Reifen. Trotz innovativer Profiltechnik müssen Fahrer von Breitreifen allerdings mit verminderter Wintertauglichkeit rechnen.

Luftdruck

Freitag, 09. Juli 2010

Richtiger Luftdruck – wichtig für Sicherheit und Lebensdauer!

Nach Schätzungen der Reifenhersteller müssen, allein aufgrund falschen Luftdrucks, pro Jahr Reifen im Wert von rund einer halben Milliarde Euro vorzeitig ausgetauscht werden.

Denn zu niedrig eingestellter Luftdruck bedeutet:
- Rollwiderstand und Reibung nehmen zu
- Schnellerer Verschleiß durch erhöhte Innentemperatur des Reifens
- Erhöhtes Unfallrisiko insbesondere bei beladenem Fahrzeug

Geringfügig höherer Luftdruck hingegen hat Vor- und Nachteile:
- Besserer Griff und geringerer Rollwiderstand bei Druckerhöhung um 0,2 bar, deshalb empfehlenswert vor allem für Winterreifen
- Aber: Mehr als 0,2 bar zuviel beeinträchtigt die Straßenlage

Viele Reifenschäden und Unfälle werden durch einen falschen Reifenfülldruck ausgelöst. Doch der Luftdruck hat auch entscheidenden Einfluss auf den Reifenverschleiß und den Kraftstoffverbrauch.
Gerade zu geringer Luftdruck an einem oder mehreren Rädern hat nicht unerhebliche ökonomische und ökologische Auswirkungen:

Ein Minderdruck von 0,2 bar führt zu einem Prozent mehr Spritverbrauch und einer 10 Prozent geringeren Reifenlebensdauer. Bei 0,4 bar Minderdruck hat dies einen zwei Prozent höheren Spritverbrauch und eine 25 Prozent geringere Lebensdauer zur Folge. 0,6 bar Minderdruck erhöht den Benzinverbrauch um vier Prozent und reduziert gleichzeitig die Lebensdauer des Reifens um 45 Prozent. Darüber hinaus ist zu geringer Luftdruck höchst gefährlich. Durch die verstärkte Walkarbeit des schlappen Reifens erhitzt er sich übermäßig und kann im Bereich der Karkasse (des Reifenunterbaus) bis zu 130 °C heiß werden, was im schlimmsten Fall zum Platzen des Reifens führen kann.

Den vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Luftdruck finden Sie in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs und z.B. in der Tankklappe oder am Türholm vermerkt. Der Luftdruck sollte bei jedem Tankstopp, mindestens aber alle vier Wochen überprüft werden. Die Prüfung muss am kalten Reifen durchgeführt werden, da wärmere Reifen einen höheren Druck aufweisen. Deshalb nie aus einem warmen Reifen Luft ablassen!

Vergessen Sie nicht den Reservereifen! Im Notfall brauchen Sie ihn dringend und dann sollte er auch einsatzbereit sein!

Der Reifen – mehr als schwarz und rund!

Donnerstag, 08. Juli 2010

Der Reifen ist ein überaus wichtiges Bauteil des Fahrwerks eines Automobils. Er muß federn, dämpfen, für einen guten Geradeauslauf sorgen, gute Rundlaufeigenschaften und eine hohe Lebensdauer besitzen. Vor allem muß der Reifen eine optimale und sichere Straßenlage erzielen. Hierfür muss er hohe Kräfte übertragen. Dieses muß auch dann gewährleistet sein, wenn die äußeren Bedingungen (Wetter, Fahrbahn, etc.) nicht optimal sind. Denn der höchste Anspruch an den Reifen ist nach wie vor die Sicherheit des Fahrers!

Auf was Sie nach dem Kauf achten sollten

Mittwoch, 07. Juli 2010

Hat sich ein Fahrzeughalter für einen Reifentyp, der zu seinem Fahrzeug passt, entschieden, so hat der Käufer in der folgenden Zeit eine weitere wichtige Aufgabe zu erfüllen. Die regelmäßige Kontrolle des Reifenluftdrucks ist nicht nur entscheidend für das Fahrverhalten seines Fahrzeugs, sondern auch für den Kraftstoffverbrauch.
Der Normalwert für die Füllmenge des Reifens beträgt durchschnittlich 2,5 bar, kann aber je nach Herstellervorgabe von diesem Wert leicht abweichen. Wenn man Kraftstoff sparen möchte, sollte man die vom Hersteller vorgegebene Füllmenge um etwa 0,2 bar erhöhen. Der Effekt, der durch die zusätzliche Befüllung entsteht, ist der, dass der Rollwiderstand des Reifens etwas vermindert wird und es so zu einer Kraftstoffersparnis von etwa 2 Prozent kommt.
Ein weiteres wichtiges Merkmal eines Reifens ist sein Profil. Es unterscheidet sich je nach Reifenart erheblich. Insbesondere bei feuchtem Untergrund spielt das Profil eine entscheidende Rolle, da es das allseits bekannte Aquaplaning verhindern kann. Durch die besondere Profilierung wird das Wasser weitestgehend abgeleitet. Die in Deutschland vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt laut Vorschrift mindestens 1,6 mm. Liegt die Profiltiefe unter diesem Normwert, muss der Reifen umgehend gewechselt werden, da er sonst statt zu einer Hilfe, zu einer Gefährdung wird. Weiterhin würde diese Vergehen bei einer Polizeikontrolle ein empfindliches Bußgeld nach sich ziehen. Automobilclubs wie zum Beispiel der ADAC raten dem Käufer, nach einer Dauer von sechs Jahren den Reifen zu wechseln, da er nach dieser Laufleistung nicht mehr die vorausgesetzten Eigenschaften, wie die Hafteigenschaften, zu 100 Prozent erfüllen können.
Fazit
Sind Sie im Begriff neue Reifen für ihr Auto zu kaufen? Riskieren Sie einen Blick in das Internet und nutzen Sie die Möglichkeit des Online-Shopping bei www.gold-reifenshop.de . Das spart Zeit und man hat die Wahl aus einer breiten Angebotspalette, die jedem Käufer das passende Reifenmodell bietet. Zudem ist die Chance gegeben einen besseren Kaufpreis zu erzielen, als es in einem Fachgeschäft oder beim Reifenhändler der Fall wäre.

Welcher Reifen ist der Richtige?

Dienstag, 06. Juli 2010

Legt ein Käufer keinen besonderen Wert auf die Optik seines Autos, sondern beschränkt sich auf dessen Nutzen, so wäre es sinnvoll, sich beim Kauf von Reifen auf die Auswahl zwischen Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen zu beschränken. Den großen Unterschied der beiden Reifenarten machen einerseits das Profil und andererseits die Gummimischung.
Sommerreifen besitzen eine Gummimischung, die auch bei hohen Temperaturen die Reifen nicht zu weich werden lässt.
Wer das Reifenwechseln lästig findet, sollte sich Ganzjahresreifen für sein Auto kaufen. Sie bilden einen Kompromiss zwischen Winter- und Sommerreifen. Sie eignen sich für relativ konstant bleibende Witterungsbedingungen, ohne extreme Hitze oder Kälte. Ganzjahresreifen, die auch Allwetterreifen genannt werden, ersparen dem Käufer neben dem Reifenwechseln auch die Kosten für einen zweiten Satz Reifen. Zum Beispiel muss sich ein Fahrzeughalter, wenn er Sommerreifen besitzt, auch einen Satz Winterräder zu legen, dass würde entfallen, wenn das Fahrzeug mit Allwetterreifen ausgestattet wäre.
Allwetterreifen werden besonders für Lkws gekauft. Sommerreifen sind vor allem für den trockenen Untergrund ausgelegt, das heißt sie eignen sich besonders auf schnee- und eisfreien Straßen.
Im Gegensatz dazu sind Winterreifen, die mit dem Symbol M&S gekennzeichnet sind (steht für Matsch und Schnee), für die feuchten Straßenverhältnisse entwickelt worden. Die Gummimischung und das Profil sind vor allem für die Straßenhaftung (Grip) und die Kraftübertragung (Traktion) verantwortlich.
Nächsten Montag geht es weiter mit dem Produktratgeber zum Kauf von Autorreifen
Im 2.Teil unseres Einkaufsberaters für Autoreifen stellen wir nun weitere Reifenarten vor.
Es gibt außerdem Reifenarten, die optisch wesentlich mehr für Aufsehen sorgen. Dazu zählen zum Beispiel Niederquerschnittsreifen. Diese Reifen kennzeichnet ein Abstand von der Felgenkante bis zum Reifenprofil, der wesentlich geringer ist als bei Ballonreifen.
So kann man besondere Felgen betonen und sie verleihen dem Auto des Käufers einen optischen Reizpunkt. In der Regel sind sie allerdings teurer als die Ballonreifen. Man sollte sich also beim Kauf gut überlegen, ob man diese zusätzliche Investition tätigen möchte. Diese Reifenart erfreut sich vor allem in der Tuningszene großer Beliebtheit.
Legt ein Käufer besonderen Wert auf die Sicherheit, so sind Run-Flat-Reifen eventuell die richtige Wahl. Das sind Reifen, die das Weiterfahren trotz eines Reifenschadens ermöglichen. Diese Reifen mit Notlaufeigenschaften verfügen über einen Stützring auf der Felge und verstärkte Seitenwände. Das hindert den Reifen daran bei einem Schaden Druckluft zu verlieren und abzuplatten. In Kombination zu den Reifen mit Notlaufeigenschaften sind Felgen mit einer speziellen Ausformung des Felgenhorns empfehlenswert, denn diese verhindern ein Abspringen des beschädigten Reifens. So kann der Fahrer mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h eine Strecke bis zu 300 Kilometer zurücklegen und spart den Platz für ein Reserverad. In der Entwicklung von Reifen spielt diese Art Schutz eine immer größer werdende Rolle, so gibt es auch Reifen, die trotz eines eingefahrenen Nagels, ohne Probleme weiter fahren können.
Je nach Größe und Leistung ihres Autos, lässt sich eine einfache Regel zum Reifenkauf ableiten. Je mehr Leistung ihr Auto auf die Straße bringt, desto größer und breiter sollten die Reifen sein, um eben diese Leistung auf die Straße zu übertragen. Ein VW Polo benötigt beispielsweise wesentlich kleinere Reifen als ein BMW.
Im letzten Teil dieser Reihe geben wir noch einmal zusammengefasst Tipps, auf was man bei Kauf von Autoreifen direkt zu beachten hat.

Wichtige Faktoren beim Reifenkauf

Montag, 05. Juli 2010

Es gibt verschiedene Bezeichnungen, die einen Reifen beschreiben, dazu zählen die Breite des Reifens (angegeben in Millimeter), die Bauweise der Karkasse (Diagonal- oder Radialreifen), der Tragfähigkeitsindex, das Verhältnis von Flankenhöhe zur Laufflächenbreite, der Felgendurchmesser (angegeben in Zoll), sowie der Geschwindigkeitsindex. Man sollte beim Kauf von Autoreifen stets darauf achten, dass die Reifen den geforderten Leistungsansprüchen des Autos gerecht werden.
Wichtige Kennzeichnungen, die ein Käufer beachten sollte, sind im Folgenden angeführt. Ebenso findet man zum Beispiel Auskunft in dem Fahrzeugschein des Autos.
Der Geschwindigkeitsindex gibt mit Hilfe von Buchstaben die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Reifen an, dabei sollte man beim Neukauf von Reifen besonders achten, so wie auf alle anderen Bezeichnungen. Jedoch ist es wichtig, sich zu informieren, denn es gibt eine Reihe von Bezeichnungen, die es dem Nutzer nicht gerade einfach machen, ohne Hilfe den passenden Reifen auszuwählen.
Um das Leistungsniveau eines Reifens zu beschreiben, wurde das UTQG (Uniform Tire Quality Grade) Klassifizierungsmerkmal entwickelt, welches in drei unterschiedliche Kriterien unterschieden wird.
• Zum einen gibt es die Traction, dieser Wert beschreibt die Haftungseigenschaften auf feuchtem Untergrund. Der schlechteste Wert wird mit dem Buchstaben C gekennzeichnet. Danach kommt die Klasse B und die etwas bessere A Klasse, über die besten Haftungseigenschaften verfügen allerdings Reifen mit der Kennzeichnung AA.
• Ein nächstes Klassifizierungsmerkmal ist die Treadwear-Angabe. Sie gibt Auskunft über das Verschleißverhalten eines Reifens im Vergleich zum „Normreifen“, welcher einem Wert von 100 besitzt. Der Wert Treadwear 200 eines Reifens bedeutet also, dass sich dieser halb so schnell (oder doppelt so langsam) abnutzt. Zu dem kann man von einer doppelt so langen Laufleistung ausgehen. Der heut zu Tage eingesetzte Reifen besitzt einen Treadwear Wert von 250 bis 350.
• Ein letztes Merkmal der Klassifizierung ist die Temperature. Diese Temperaturangabe beschreibt, wie ein Reifen die durch die Rollreibung entstehende Hitze abführen kann. Ein Reifen mit der Bezeichnung C kann Hitze nicht so gut abführen, wohin gegen die Reifen der Kennzeichnung A als besonders hitzebeständig gelten.
Jetzt wo wieder die kälteren Jahereszeiten beginnen, sollte man sich dringend um eine anständige Bereifung für sein Auto kümmern. Deshalb gibt es ab heute den Einkaufsberater zum Thema Autoreifen.

Das müssen Sie beim Reifen-Austausch beachten

Freitag, 02. Juli 2010

Das Wechseln der Reifen gehört zum Grundhandwerk eines jeden Fahrzeuglenkers. Auch hier gibt es ein paar Dinge, die beachtet werden müssen. Hier die wichtigsten Kniffe von “do it yourself” Papst Rüdiger Etzold.
Reifen vor dem Abnehmen kennzeichnen (vorne links, hinten rechts usw.) und Reifen-Laufrichtung markieren. Reifen nicht einzeln, sondern mindestens achsweise ersetzen. Reifen bei Autos mit Frontantrieb mit der größeren Profiltiefe vorn montieren. Am Fahrzeug dürfen nur Reifen gleicher Bauart verwendet werden. An einer Achse dürfen nur Reifen desselben Herstellers und mit der gleichen Profilausführung eingebaut werden. Reifen, die älter als 6 Jahre sind, nur im Notfall und bei vorsichtiger Fahrweise verwenden. Keine gebrauchten Reifen verwenden, deren Ursprung nicht bekannt ist. Beim Erneuern von Felge oder Reifen grundsätzlich das Gummiventil ersetzen.
Bei größerem Verschleiß der vorderen Reifen, die Vorderräder gegen die Hinterräder tauschen. Dadurch haben alle 4 Reifen etwa die gleiche Lebensdauer.
Es ist nicht zweckmäßig, bei einem Austausch der Räder die Drehrichtung der Reifen zu ändern, da sich die Reifen nur unter vorübergehend stärkerem Verschleiß der veränderten Drehrichtung anpassen.

Bei Reifen mit laufrichtungsgebundenem Profil, erkennbar an Pfeilen auf der Reifenflanke in Laufrichtung, muss die Laufrichtung des Reifens unbedingt eingehalten werden. Dadurch werden optimale Laufeigenschaften bezüglich Aquaplaning, Haftvermögen, Geräusch und Abrieb sichergestellt.
Hinweis: Laufrichtungsgebundenes Reserverad bei einer Reifenpanne nur vorübergehend entgegen der Laufrichtung montieren. Insbesondere bei Nässe empfiehlt es sich, die Geschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen anzupassen.

So prüfen Sie den Reifenluftdruck

Donnerstag, 01. Juli 2010

Der Reifenfülldruck wird vom Automobilhersteller in Abhängigkeit verschiedener Parameter festgelegt. Dazu zählen unter anderem die Zuladung und die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs. Vom Werk sind unterschiedliche Reifendimensionen und Felgengrößen zugelassen.

Hinweis: Die Reifenfülldruckwerte stehen meist auf einem Aufkleber an der Innenseite der Tankklappe.

Für die Lebensdauer der Reifen und die Fahrzeugsicherheit ist das Einhalten des Reifenfülldrucks von großer Wichtigkeit. Reifenluftdruck deshalb alle 4 Wochen und vor jeder längeren Fahrt prüfen (auch am Reserverad).
• Reifenfülldruckangaben beziehen sich auf kalte Reifen. Der sich bei längerer Fahrt einstellende und um ca. 0,2 bis 0,4 bar höhere Überdruck darf nicht reduziert werden. Winterreifen (Bezeichnung M+S) können mit einem um 0,2 bar höheren Überdruck als Sommerreifen gefahren werden. Auf jeden Fall müssen die Reifenfülldrücke bei Winterreifen entsprechend den Vorgaben des Reifenherstellers eingehalten werden. Unterliegen die Winterreifen einer Geschwindigkeitsbeschränkung, muss ein Hinweis im Blickfeld des Fahrers angebracht werden (§ 36, Absatz 1 StVZO).
• Bei Anhängerbetrieb Reifenfülldruck auf den unter »volle Zuladung« angegebenen Wert erhöhen. Reifenfülldruck der Anhängerbereifung ebenfalls kontrollieren.
• Der Reifenfülldruck für das Reserverad entspricht dem höchsten für das Fahrzeug vorgesehenen Fülldruck.